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11.07.2019

Verwendung von Injektor-Flachstrahldrüsen

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Der Bioland Verband Südtirol zeigt sich in erster Linie zuversichtlich, was die neue technische Maßnahme zur Abdriftverminderung von Pflanzenschutzmitteln betrifft. "Wir hoffen, dass dieser Beschluss die Abdriftproblematik beruhigen wird, wenn auch noch nicht alle Bedenken zur Verwendung der Injektordüsen im Bioanbau ausgeräumt sind. Hier müssen wir noch einiges an Erfahrungen sammeln, deshalb auch unser Anliegen, die Forschung in Richtung technologische Verbesserung zu motivieren," so der Obmann des Verbandes, Toni Riegler.
Dass nun für alle Mittel jeglicher Art dieselbe Ausbringungstechnik gilt, sieht der Sprecher der Bioland Obstbaugruppe, Josef Meraner kritisch: "Wir wissen sehr wohl um die Zielführung der Maßnahme, dass Pflanzenschutzmittel dort landen sollen, wo sie hingehören, nämlich auf der landwirtschaftlichen Nutzfläche. Was jedoch die Dosierung der Bio-Mittel und deren Wirksamkeit durch die Verwendung von Injektordüsen angeht, gibt es Bedenken von unserer Seite. Diese Ausbringung muss erprobt werden, am besten mit der Unterstützung der Forschungsstelle Laimburg."

Der Bioland Verband Südtirol zählt derzeit rund 800 Mitglieder, jene des Bereichs Obst- und Weinbau machen 490 Betriebe aus. Für den Pflanzenschutz werden im biologischen Obst- und Weinbau natürliche und naturidenteWirkstoffe verwendet. Zu diesen Wirkstoffen gehören Kupfer und Schwefel, sowie Pflanzenextrakte, wie Natur-Pyrethrum oder das Öl des Neem-Baums. Diese Mittel werden erst dann eingesetzt, wenn alle Maßnahmen zur Aktivierung der boden- und pflanzeneigenen Abwehrkräfte ausgeschöpft sind. Solche Maßnahmen sind ausgewogene Fruchtfolge, geeignete Sortenwahl, standort- und zeitgerechte Bodenbearbeitung, mengenmäßig und qualitativ angepasste Düngung, Gründüngung, die Einrichtung von Hecken, Nistplätze, Feuchtbiotope usw. zur Vermehrung von Nützlingen.zurück
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