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11.07.2019

Von Skiern zum Dolomiti Superbike

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Am Samstag, 13. Juli, feiert der Südtirol Dolomiti Superbike Jubiläum. Die 2 Strecken, eine kurze Strecke von 60km und 1.785hm (Start 8.45 Uhr) sowie eine lange Strecke über 113km und 3.357hm (7.30 Uhr), führen durch das Pustertal, Start- und Zielort ist Niederdorf. Das Rennen, welches auch zur „Formula Bici“ zählt, gehört zu den meistbesuchten und beliebtesten in ganz Italien, vor allem aufgrund der vielen Hobbyradler bzw. wegen bekannter Sportler aus anderen Sportarten. Unter ihnen befinden sich diesmal zwei Skifahrer, Werner Heel, der kürzlich seine Karriere beendet hat und nun einen Ski-Trainer-Kurs am Silfser Joch macht („Nun nehme ich Sachen wahr, die mir vorher entgangen sind“) und Manfred Mölgg, der noch aktive Skirennläufer, der einmal WM-Silber und einmal den Slalom-Gesamtweltcup gewonnen hat.
Die Beiden wohnen ganz in der Nähe und könnten gemeinsam nach Niederdorf starten. Werner, warum das Rennen? „Das letzte Mal habe ich 2011 teilgenommen, jetzt treibe ich keinen Sport mehr auf hohem Niveau und ich kann mehr mit dem Fahrrad fahren. Die Einladung kam von OK-Chef Kurt Ploner, der ein guter Freund ist, ich habe mich für die Teilnahme an diesem großen Fest entschieden, weil ich leidenschaftlicher Radfahrer bin“. Was magst du am Südtirol Dolomiti Superbike und wie erklärst du dir diesen großen Zuspruch für das Rennen? „Die Teilnehmer dürfen sich auf eine atemberaubende Umgebung und Natur freuen. Man hat zwar nicht viel Gelegenheit sich während des Rennens umzusehen, aber viele Teilnehmer kommen schon früher und genießen auch die Umgebung. Die Anspannung im Vorfeld ist wie vor einem Skirennen immer groß“. Der Unterscheid zwischen den beiden Disziplinen? „Wenn du an Wettkämpfe gewohnt bist, gibt es immer dieses Adrenalin, auch wenn du aufhörst. Der große Unterschied ist der, dass du beim Mountainbike deinen Konkurrenten in die Augen sehen kannst, während du beim Skirennen alleine bist und nur gegen die Zeit fährst“. Ein Gegner ist der ehemalige Ski-Kollege Manfred Mölgg. „Es wird ein interessantes Rennen, so können wir uns vergleichen. Manfred ist sehr stark auf dem Mountainbike, aber in der Abfahrt kann ich ihn schlagen“. Wer kommt als Erster an? „Sicherlich er“.
Manfred Mölgg, der für seine Rad-Leidenschaft bekannt ist, sagt: „Ich fahre sehr gerne Rad, nicht nur weil es eine gute Vorbereitung für die Ski-Saison ist. Ich bin mit dem Rad gut unterwegs, mache meine Runden, es sind oft tolle Wettbewerbe, wenn die Beine gut sind, ist auf dem Rad einiges drin. Ich habe Spaß, wir sind eine Gruppe von Amateur-Radlern, die häufig zusammen fahren“. In der Gruppe ist auch Werner Heel? Er meinte, er schlägt dich in der Abfahrt… „Ja, vielleicht… Sagen wir es mal so, nur hier ist er stark“. Es geht wieder auf die selbe Strecke? „Ja, aufgrund des Trainings im Fitnessraum schaffe ich die lange Distanz noch nicht, ich versuche schnell zu sein, ein Platz unter den ersten 40 ist meist drin“. Wie bewertest du die Strecke? „Man sollte auf den Höhenunterschied achten, aber es ist kein allzu technisches Rennen. Es gibt wunderbare Landschaften und Ausblicke, auch deshalb lieben es die Amateure, zudem ist die Strecke recht breit.“ Wie läuft dein Training ab? „Nach einigen Wochen Leichtathletik bin ich nun für einige Tage am Stilfser Joch, am 20. August geht es nach Argentinien, ins Feuerland, wo ich ein dreiwöchiges Trainingslager auf der Skipiste abhalte, dort gefällt es mir immer sehr gut. Eine Prognose für den Dolomiti Superbike? „Ich habe intensiv mit meinen Beinen gearbeitet, mal schauen wie ich drauf bin, aber ich werde versuchen mit meinen 80 Kilogramm alles zu geben, ich möchte nicht übertreiben, aber ein Platz in den Top 30 wäre ein tolles Resultat“. Vor oder nach Heel? „Sicherlich vor ihm. Darum fährt man Rad, und da gibt es auch noch meinen Bruder, der auch mein Ski-Servicemann ist und weitere Freunde, die es zu schlagen gilt. Wer verliert, zahlt“.zurück
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