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10.07.2019

Schluss mit erschöpften Pferden auf Italiens Straßen

Italien will laut eines Abänderungsantrags zur Straßenverkehrsordnung, der von der Verkehrskommission der römischen Abgeordnetenkammer verabschiedet worden ist, sämtliche Pferdekutschen von seinen Straßen verbannen. Stattdessen sollen sie in Zukunft lediglich in Parks oder Naturschutzgebieten eingesetzt werden dürfen. Eine Ausnahme stellen jedoch Veranstaltungen mit kulturellem, religiösem oder historischem Charakter. Bei solchen Gelegenheiten sollen Pferdekutschen auch künftig noch genutzt werden dürfen. “Nie wieder Pferdekutschen im Straßenverkehr. Wir haben einen jahrzehntelangen Kampf gegen die Ausnutzung von Pferden im Namen veralteter Traditionen gewonnen, die die Rechte der Tiere verachten”, so die Ex-Tourismusministerin und Tierschützerin Michela Vittoria Brambilla.
Betroffen ist vor allem Rom, als beliebtes Touristenzentrum, wo noch heute über 40 Pferdekutschen neugierige Besucher und Besucherinnen durch die Straßen der Innenstadt transportieren. „Schluss mit erschöpften Pferden auf den Straßen“, kommentierte die römische Bürgermeisterin Virginia Raggi, die sich seit ihrem Amtsantritt 2016 für einen Bann der Pferdekutschen einsetzt, sehr zum Missfallen der Kutscher. Laut denen gehören ihre Pferdekutschen, die sogenannten „Botticelle“, was in etwa „Kleine Fässer“ bedeutet, nämlich zu Roms Stadtbild. Sie werden nicht müde den Vorwurf zurückzuweisen, Pferde litten unter dem städtischen Verkehr und der Hitze. Im Sommer dürften zwischen 13.00 und 17.00 Uhr keine römischen „Fiaker“ fahren. Niemand kümmere sich besser um die Pferde als die Kutscher, hieß es vom Verband der römischen „Botticelle“-Besitzer.
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