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11.02.2019

Holocaust-Überlebende in Brixen

Frau Prof. Agnes Heller hält am Dienstag, 12. März 2019, um 20.00 Uhr einen Vortrag an der Phil.-Theol. Hochschule Brixen zum Thema „Die Schönheit des guten Menschen“.

Die ungarische Philosophin Ágnes Heller (* 12.  Mai 1929 in Budapest)  lebt in Budapest und New York City.

Von   jüdischer Herkunft, gelang es ihr, im Holocaust gemeinsam mit ihrer Mutter einer Deportation und Ermordung zu entgehen. Ihr Vater und zahlreiche Verwandte wurden Opfer der Judenverfolgung während der Zeit der NS-Diktatur. 

 

Nach der Matura immatrikulierte sich Ágnes Heller 1947 an der Universität Budapest für Physik und Chemie, wechselte jedoch unter dem Eindruck einer Vorlesung von Georg Lukács das Studienfach und begann, Philosophie zu studieren. Sie wurde 1955 von Lukács promoviert und schließlich seine Assistentin.

 

Nach jahrzehntelanger politischer Unterdrückung in Ungarn emigrierte Heller 1977 nach Australien, wo sie an der La Trobe Universität in Melbourne von 1978 bis 1983 eine Soziologie-Professur innehatte. 1986 wurde sie Hannah Arendts Nachfolgerin auf deren Lehrstuhl für Philosophie an der New School for Social Research in New York.

 

2001 und 2002 war sie Fellow des Weimarer Kollegs Friedrich Nietzsche zum Thema „Zur Theorie der Modernität“.

2013 hielt sie als Sir-Peter-Ustinov-Gastprofessorin der Stadt Wien Vorlesungen zum Thema „Die Welt der Vorurteile“ am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien.

 
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